Kondolenzen (30)
Sie können das Kondolenzbuch nutzen, um den Angehörigen Ihr Beileid zu bekunden, Ihrer eigenen Trauer Ausdruck zu verleihen oder um dem Verstorbenen einige letzte Worte des Abschieds mitzugeben.
Kondolenz
Von -
25.03.2017 um 23:07 Uhr von -Hab heute wieder viel an dich gedacht, Verena. Hatte sofort wieder einen Kloß im Hals. Gleichzeitig auch ein Lächeln. Weil du einfach jedem ein Lächeln ins Gesicht gezaubert hast! Du fehlst dieser Welt. Du fehlst mir. So sehr. Auch wenn es nicht viele waren, aber unsere gemeinsamen Stunden waren wundervoll, erfrischend und voller Freude. Und sie werden mir immer in Erinnerung und im Herzen bleiben. Sie sind meine einzige Erinnerung an dich. Erinnerungen aus denen ich so viel lerne, die mich zum lachen und gleichzeitig zum weinen bringen. Weil ich es einfach nicht verstehen kann, warum ein so wertvoller Mensch wie du, Verena, gehen musste. Und warum so lebensfrohen Menschen wie deiner Familie das Licht, das sie lachen und leben ließ, weggenommen wurde. Dafür gibt es keinen Grund. Keinen den ich kenne oder verstehen könnte. Je heller die Flamme, desto tiefer die Dunkelheit nach ihrem Erlischen.
Ich weiß, dass du immernoch hier bist und über deine Liebsten wachst. Das gibt mir Kraft und lässt mich meinen Weg gehen. Das hält mein Herz zusammen und lässt mich Lächeln schenken, so wie du es getan hast. Du machst mich zu einem besseren Menschen! Ich mein das ganz ehrlich. Du warst und bist für mich ein Vorbild. Ich bewundere dich für deine Freude, die du an den kleinen Dingen im Leben hattest, die Sonne die du ausgestrahlt hast, die du jetzt vom Himmel ausstrahlst. Für deine Liebe, die du so großzügig geschenkt hast und für deinen Mut. Einfach für deine gesamte Art. Das alles hat mich inspiriert und verändert. Im positiven Sinne. Und wenn ich auf die Berge steige bin ich dir so wunderbar nahe! Du gibst mir so viel Kraft und Zuversicht. Danke.
Es gibt so viel was du noch tun wolltest, so viele Orte die du noch sehen wolltest. Vielleicht bist du ein Grund weshalb ich reise. Um dich mit an all die schönen Orte zu nehmen und dir ein paar deiner Wünsche zu erfüllen. Aber vielleicht kannst du auch alle Orte dieser Welt von dort oben, oder von wo auch immer du bist, sehen und überall hingehen, wo du schon immer hin wolltest. Das ist ein schöner Gedanke. Ich hoffe so sehr, dass es dir gut geht! Genieße die Aussicht mein Engel! Pass auf dich auf!
Kondolenz
Von Roth Martha
23.01.2017 um 20:10 Uhr von Roth MarthaDas neue Leben
Am Boden eines kleinen ruhigen Teiches lebte eine Gemeinschaft von Wasserkäfern. Es war eine zufriedene Gemeinschaft, die dort im Halbdunkel lebte und damit beschäftigt war, über den Schlamm am Boden des Teiches hin und her zu laufen und nach etwas Nahrung zu suchen.
Immer wieder bemerkten die Wasserkäfer jedoch, dass der eine oder andere von ihnen anscheinend das Interesse daran verlor, bei ihnen zu bleiben. Er klammerte sich dann an einen Stängel einer Teichrose und kroch langsam daran empor bis er verschwunden war. Dann wurde er nie wieder gesehen.
Eines Tages, als dies wieder geschah, sagten die Wasserkäfer zueinander: "Da klettert wieder einer unserer Freunde den Stängel empor. Wohin mag er wohl gehen?"
Aber obwohl sie genau zuschauten, entschwand auch dieses Mal der Freund schließlich aus ihren Augen. Die Zurückgebliebenen warteten noch eine lange Zeit, aber er kam nicht zurück. „Ist das nicht merkwürdig?“,
sagte der erste Wasserkäfer, "war er denn hier nicht glücklich bei uns?", fragte der Zweite, " wo er jetzt wohl ist?", wunderte sich der Dritte.
Keiner wusste eine Antwort. Sie standen vor einem Rätsel. Schließlich berief der Älteste der Käfer eine Versammlung ein. "Ich habe eine Idee", sagte er. "Der Nächste, der von uns den Teichrosenstängel empor klettert, muss versprechen, dass er zurückkommt und uns erzählt, wohin er gegangen ist und warum". "Wir versprechen es", sagten alle feierlich.
Nicht lange danach, an einem Frühlingstag, bemerkte genau der Wasserkäfer, der den Vorschlag gemacht hatte, dass er dabei war, den Teichrosenstängel empor zu klettern. Höher und immer höher kletterte er. Und dann, noch bevor er wusste, was ihm geschah, durchbrach er die Wasseroberfläche und fiel auf ein großes, grünes Teichrosenblatt.
Als der Wasserkäfer wieder zu sich kam, blickte er verwundert um sich. Er konnte nicht glauben, was er da sah.
Alles war ganz anders und auch sein Körper schien auf merkwürdige Art verändert. Als er ihn neugierig zu betrachten begann, fiel sein Blick auf vier glitzernde Flügel und einen langen Hinterleib, die nun anscheinend zu ihm gehörten. Noch während er sich über seine ungewohnte Form wunderte, spürte er ein Drängen, die Flügel zu bewegen. Er gab dem Drängen nach, bewegte seine Flügel - und plötzlich, ohne zu wissen wie - befand er sich in der Luft.
Der Wasserkäfer war eine Libelle geworden. Auf und ab, in engen und großen Kreisen, bewegte sich die neugeborene Libelle durch die Luft. Sie fühlte sich wunderbar in diesem so ganz andersartigen Element. Nach einiger Zeit ließ sie sich auf einem Blatt zum Ausruhen nieder.
In diesem Moment sah die Libelle hinunter ins Wasser. Und da waren ihre alten Freunde, die anderen Wasserkäfer, die hin und her liefen am Boden des Teiches. Jetzt erinnerte sich die Libelle an ihr Versprechen.
Ohne lange zu überlegen, stürzte sich die Libelle hinab, um ihren alten Freunden zu berichten. Aber sie prallte an der Oberfläche des Wassers ab.
"Ich kann nicht zurück." sagte sie traurig, "zwar habe ich es versucht, aber ich kann mein Versprechen nicht halten. Und selbst wenn ich zurück könnte, kein einziger meiner Freunde würde mich in meinem neuen Körper erkennen."
Und nach einigem Nachdenken wurde ihr klar: "Ich muss wohl warten, bis sie ebenfalls Libellen geworden sind. Dann wissen sie selbst, was mir widerfahren ist und wohin ich gegangen bin.“
Und damit flog die Libelle glücklich empor, in ihre wunderbare neue Welt aus Licht und Luft.
in Gedanken bei Euch
Kondolenz
Von Elisabeth
21.01.2017 um 13:56 Uhr von ElisabethEs wird niemals wieder gut...
Aber bleibt aufmerksam für jedes Zeichen ...
Verenas Grüße zwischen Himmel und Erde werden lebenenslang eure wichtigsten Tröster sein.
... in Gedanken bei euch wünsche ich euch viel Licht und Liebe und gute Wegbegleiter!
Kondolenz
Von E
20.01.2017 um 03:21 Uhr von EAls Unbekannte wünsche ich Ihnen ein Leben, das Sie verdienen.
Ein Jahr ohne Ihre liebe Tochter.
Ein Jahr mit unendlich viel Schmerz.
Ein Jahr mit der Frage "warum".
Und noch viel mehr Jahre.
Sie verdienen Liebe, Achtung, Würde.
Verena .... schau auf deine Familie.
Kondolenz
Von Mama
19.01.2017 um 18:05 Uhr von MamaSchmerz
Versuche
den Schmerz
zu beschreiben...
und es wird
uns kaum gelingen...
keine Dornen sind
spitz genug...
kein Schwarz ist
dunkel genug...
um auszudrücken
was unsere Seele
und unser Körper
aushalten muss....
Nein...ich könnte ein großes,
dickes Buch schreiben
über die Trauer...unsere Trauer.
Sehnsucht, das Vermissen....
Angst, Hoffnungslosigkeit,
Verzweiflung,
Wut, Sinnlosigkeit.....
Schwer....sich anders zu
geben, wie man sich fühlt...
Schwer...zu lächeln....wenn
man am liebsten weinen würde....
Schwer....zu sagen...es geht dir gut...
obwohl man innerlich zerbricht....
Unsere Schmerzen....sie
werden uns ein Leben lang begleiten....
Schwer....ein Leben ohne Verena zu führen....
Schwer....das andere Leben anzunehmen....
Schwer....den Kopf zu heben...
Schwer....Tränen zu verbergen...
Schwer....immer stark zu sein....
Schwer....dieses Leben weiter zu führen....
Kraft...worher bekommen wir sie?
Ja....von unserem Kind im Himmel....und
von unserem Kind, das wir an unserer Hand
führen....
Kraft....Hoffnung.... Liebe....das uns am Leben hält....
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